gps tracking by cell phone number parental phone tracking iphone 4s spy video app best spy app for rooted android best free undetectable spy software for android

bottene faq DE

Anmerkungen zur Menopause und Therapie

Die spontan eintretende Menopause ist die definitive und natürliche Beendigung der Menstruationszyklen aufgrund einer Abnahme der Funktion der Eierstöcke. Sie wird 12 Monate nach der letzten Blutung diagnostiziert (Amenorrhoe).

Die vorzeitige Menopause tritt vor einem Alter von 40 Jahren auf (WHO). Sie kann sowohl physiologisch als auch induziert sein und das Risiko für Osteoporose, neurovegetative Krankheiten sowie Herzkreislaufprobleme erhöhen: Die Leitfäden der International Menopause Society empfehlen diesbezüglich eine HET als vorbeugende Behandlung (wobei es sich bei Frauen, die einer Hysterektomie unterzogen wurden, um nur Östrogene handeln kann, während Östrogene in Kombination mit Progesteron oder Progestin zum endometrialen Schutz bei Patientinnen mit Uterus verabreicht werden) 

Die induzierte Menopause kann durch die chirurgische Entfernung beider Eierstöcke (mit oder ohne Hysterektomie) oder die Unterdrückung der Eierstockfunktion als unerwünschte Nebenwirkung bei antitumoralen Therapien wie Chemotherapie, Bestrahlungen und Tamoxifen induziert werden (WHO)

Die Perimenopause bezieht sich auf den Zeitraum vor der Menopause bis zum ersten Jahr nach der letzten Menstruation (WHO).

Die Postmenopause ist - unabhängig von der Art der Menopause - der gesamte Zeitraum nach der letzten Menstruation (WHO).

Die International Menopause Society (IMS) ergänzte 1999 diese international festgelegte und anerkannte Liste der WHO aus dem Jahre 1990 durch die Definition von  Klimakterium als veränderlichen Zeitraum vor und nach dem Wechsel von der reproduktiven zur nicht reproduktiven Lebensphase der Frau.

HET (Hormonersatztherapie). Der Begriff HET (Hormonersatztherapie) wird lediglich im deutschen Raum verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur wird diese allgemein als HRT (Hormone Replacement Therapy) bezeichnet: Es handelt sich dabei um die Verschreibung von nur Östrogenen (bei Frauen mit Hysterektomie) oder von Östrogenen in Kombination Progestinen bei Patientinnen in der Postmenopause zur Bekämpfung von Beschwerden im Zusammenhang mit der urogenitalen Atrophie, und insbesondere zur Vorbeugung eines plötzlichen Östrogenmangels für das Herzkreislauf-, Knochen- und neurovegetative System. Genauer gesagt wird die Behandlung ausschließlich mit Östrogenen als Estrogen Replacement Therapy (ERT) bezeichnet. 10–25 % der Frauen, welche die systemische Hormontherapie anwenden, leiden dennoch weiterhin an den Beschwerden im Zusammenhang mit der urogenitalen Atrophie: Neben der Sicherheitsbedenken bei der Einnahme von Hormonen spielt auch dieser Grund eine Rolle dabei, dass die systemische Therapie immer seltener Frauen verschieben wird, die lediglich über vaginale Symptome klagen. Die Bedenken zur Sicherheit der Hormontherapien stehen in Zusammenhang mit einem onkologischen Risiko. Wenn die Brustkrebsinzidenz im Laufe des Lebens einer Frau der westlichen Welt 10 % erreicht, so gehören zu den anerkannten Risikofaktoren eine verlängerte Hormontherapie mit Östrogenen und Progestinen während der Menopause (HRT). Einen weiteren Riskofaktor stellt die Hormontherapie nur mit Östrogenen (ERT) bei Frauen während der Menopause (mit Uterus) für das Auftreten eines Endometriumkarzinoms dar. Umgekehrt heben epidemiologische Studien eine wesentliche Verringerung des Darmkrebsrisikos bei Frauen hervor, die mit HRT behandelt werden.

Lokale oder transdermale vaginale Östrogentherapie – Insbesondere aufgrund der positiven Effekte auf die vaginale Atrophie und des Fehlens von einigen systemischen Gegenanzeigen bei der Einnahme von Östrogen wird die topische Therapie der systemischen vorgezogen (sofern letztere nicht aus medizinischen Gründen notwendig ist). Die Östrogene werden von der Vaginalwand aufgenommen und gelangen - außer bei Zubereitungen, die für eine Verhinderung der Aufnahme konzipiert sind - in die Blutbahn. Zu den potentiellen Nebenwirkungen können perineale und Brustschmerzen sowie eine Blutung des Uterus (sofort dem Arzt kontaktieren) gehören.  In einigen Fällen ist die Behandlung nicht angezeigt, wie z.B. bei vaginalen und uterinen Blutungen unbekannter Herkunft oder bei Frauen mit Tumor des Endometriums. Die Therapien der bösartigen gynäkologischen Pathologien sowie der Brust können zu sexuellen Störungen wie der vaginalen Atrophie führen, jedoch reagiert die Mehrzahl der gynäkologischen und Brustkrebsarten sensibel auf Hormone. In einigen Fällen (wie bei Zervikalkarzinom mit Plattenepithelkarzinom) können lokale Strahlentherapien die Anzahl der Östrogenrezeptoren verringern und so die topische Therapie schwächen. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen keine Richtlinien zur Dauer der vaginalen Östrogenbehandlungen vor. Nach deren Abschluss treten die Beschwerden erneut auf.  Des Weiteren liegen noch keine Angaben zur Anwendung dieser Therapie für einen Zeitraum über 1 Jahr vor

Gleitmittel und feuchtigkeitsspendende Präparate – In Fällen, in denen die östrogenhaltigen Präparate nicht angezeigt oder unwirksam sind, können die nicht-hormonellen Behandlungen - vaginale Gleitmittel und feuchtigkeitsspendende Präparate - die Symptome einer vaginalen Trockenheit bei lokaler und konstanter Anwendung lindern. Es handelt sich dabei um eine Kombination schützender und regenerierender Wirkstoffe auf Wasserbasis mit hormonellen Substanzen, die sich wohltuend auf das vaginale Epithel auswirken. Die therapeutischen nicht-hormonellen Verordnungen sind besonders für Frauen geeignet, die Hormonbehandlungen ablehnend gegenüberstehen oder zur Risikogruppe für vorangegangene bösartige Pathologien mit Sensibilität gegenüber Hormonen gehören

 

Phytoöstrogene. Hierbei handelt es sich um nicht-steroidale Moleküle aus Pflanzen (Soja und Klee sind die am häufigsten verwendeten Quellen), die an die Östrogenrezeptoren gebunden werden und als Zusatz oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Die Aufnahme variiert je nach Person und auch für dasselbe Individuum abhängig von der Ernährung, der Interaktion mit Antibiotika und dem Zustand der Darmflora. Die hormonellen Interaktionen dieser Moleküle beschränken sich nicht auf die Östrogene, sondern beziehen sich ebenfalls auf sonstige wie androgene oder Schilddrüsenhormone. Die natürlichen Erzeugnisse sind nicht zwingend frei von Gegenanzeigen. Andererseits liegen keine klinischen Daten vor, welche die Wirkung und Sicherheit für die Menopause belegen: Wir wissen beispielsweise nicht, ob diese für Patientinnen mit Schilddrüsenproblemen sicher sind, da sie eine hemmende Wirkung auf die Schilddrüsenfunktion ausüben. Das Risiko-Nutzen-Verhältnis der Phytoöstrogene in Bezug auf das Mammakarzinom wird weiterhin diskutiert.

.